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27.8.2026

Pressekonferenz: Gleisdorf zieht positive Bilanz

Gleisdorf investiert in Lebensqualität und Zukunft

Rekordsommer im Wellenbad, Klimaschutz, neue Bildungs- und Pflegeangebote sowie ein dauerhaftes Eislaufvergnügen: Gleisdorf zieht eine positive Sommerbilanz und präsentiert gleichzeitig zahlreiche Projekte für die kommenden Monate und Jahre.

Besonders erfreulich entwickelt sich das Wellenbad. Die Saisonkartenverkäufe stiegen um zehn Prozent, bei den Tageskarten gab es sogar ein Plus von 26 Prozent. Bereits am 10. August wurden mehr als 60.900 Besucherinnen und Besucher gezählt – rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Angesichts zunehmender Hitzeperioden sieht Bürgermeister Christoph Stark das Bad als wichtigen Bestandteil der Lebensqualität in der Stadt.
Trotz der hohen Temperaturen blieb auch die Trinkwasserversorgung jederzeit gesichert. Der Wasserverbrauch lag an Spitzentagen rund 50 Prozent über dem Durchschnitt. Durch die dreifache Absicherung mit eigenen Brunnen, dem Wasserverband und überregionalen Leitungen war die Versorgung dennoch gewährleistet. Ein neuer Hochbehälter im Raum St. Ruprecht/Raab soll die Sicherheit künftig zusätzlich erhöhen.
Beim Gleisdorfer Ring gehen die Arbeiten in die finale Phase. Kanal-, Wasser- und Fernwärmeleitungen sind weitgehend fertiggestellt. Ende September beziehungsweise Anfang Oktober sollen die Asphaltierungsarbeiten beginnen. Zusätzlich wird ein neuer Trafostandort errichtet, um den wachsenden Strombedarf – insbesondere durch die Elektromobilität – abzudecken. Die Fertigstellung ist für Mitte Dezember vorgesehen.
Auch beim Klimaschutz setzt die Stadt Akzente: Im Herbst werden am Florianiplatz 22 großkronige Klimabäume gepflanzt. Dank des Schwammstadt-Prinzips kann Regenwasser gespeichert und für die Versorgung der Bäume genutzt werden. Damit sollen Hitze reduziert und das Mikroklima in der Innenstadt verbessert werden.
Im Pflegebereich konnte im Schillerhaus der vierte Stock geöffnet werden. Rund 20 Betten sind bereits belegt, weitere Aufnahmen folgen schrittweise. Das Seniorentageszentrum wird ebenfalls gut angenommen, bietet aber noch freie Kapazitäten. Das verlängerte Sammeltaxi-Angebot „SAM“ erleichtert älteren Menschen weiterhin den Weg zu den Betreuungseinrichtungen.
Rund zwei Millionen Euro investiert Gleisdorf im kommenden Jahr in den Bildungsstandort Labuch. Die Volksschule erhält einen neuen Turnsaal, eine Nachmittagsbetreuung und eine umfassende Modernisierung. Der zunächst geplante zusätzliche Kindergarten wird aufgrund der aktuellen Schülerentwicklung vorerst zurückgestellt.
Eine besondere Nachricht gibt es für den Stadtpark und das Wellenbad-Areal: Der historische Artinger-Brunnen wird mit Unterstützung eines Sponsors vollständig saniert. Gleichzeitig wird der bisher provisorische Eislaufplatz dauerhaft beim Wellenbad angesiedelt. Ein zehnjähriger Sponsoringvertrag mit dem Gleisdorfer Unternehmer Herbert Jerich sichert den Betrieb des künftigen „Herbert-Jerich-Eislaufplatzes“ langfristig ab.
Mit Ende September erhält schließlich auch der Gemeinderat ein neues Mitglied: Der 29-jährige Sozialarbeiter Jakob Schaller (ÖVP) übernimmt künftig Aufgaben in den Bereichen Jugend, Sport und Freizeit.

„Gleisdorf arbeitet trotz herausfordernder Rahmenbedingungen konsequent an der Lebensqualität seiner Bürgerinnen und Bürger“, lautet das gemeinsame Resümee von Bürgermeister Christoph Stark und Vizebürgermeisterin Katharina Schellnegger.

Am Bild: Vizebürgermeisterin Mag.a Katharina Schellnegger, Bürgermeister Christoph Stark, Sozialstadträtin Phlippine Hierzer, Jakob Schaller